| Philippinenreise 1994 - Verkehr |
Seite 7 von 8 Ein großer Teil des philippinischen Nahverkehrs wird mit Jeepneys abgewickelt. Urspünglich wurden dazu die von der amerikanischen Armee zurückgelassenen Jeeps umgebaut, heute werden Jeepneys in den Philippinen gebaut und mit einem japanischen 2L Dieselmotor versehen. Die Fahrgäste sitzen sich in zwei Längsreihen gegenüber, auf den jeder Sitzbank haben 7, 8 oder 9 Personen Platz (daher die Bezeichnung 7-seater, 8-seater und 9-seater), der Einstieg ist am Heck des Fahrzeuges. Bekanntester Fabrikant von Jeepneys ist Sarao. Jeder Jeepney wird vom Besitzer noch entsprechend umgebaut und ausgeschmückt.Die Fahrzeuge stehen im Privateigentum und fahren auf einer Linie, für die eine Lizenz erworben werden muß. Die Linie ist auf der Seitenwand des Jeepneys angeschrieben. Es gibt keine fixen Haltestellen, Jeepneys halten bei Bedarf - heranwinken vom Fahrbahnrand oder mit einer Münze gegen das Blechdach klopfen reicht. Speziell bei Märkten halten Jeepneys oft in zweiter und dritter Spur. Das Fahrgeld (ein paar Pesos) wird entweder von einem mitfahrenden Schaffner kassiert oder zum Fahrer durchgereicht.![]()
Für kurze Strecken (einige hundert Meter) gibt es Tricycles, das sind japanische Kleinmotorräder (Hondas oder Yamahas mit 125cc) mit einem seitlich angebauten gedecktem Beiwagen aus Stahlrohr und Blech. Die Fahrwerksgeometrie wird nicht angepaßt, daher sind Tricycles nur mit Übung zu fahren.
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