|
Philippinenreise 1994 - Pinatubo |
|
Seite 5 von 8 Ein weiteres Ziel unserer Philippinenreise war Baguio, die Stadt in den Bergen. Die Reise dorthin führt von Manila über den Northern Highway Richtung Pangasinan. Die Autobahn ist mit Schlaglöchern übersäht, am Straßenrand spielen Kinder. Es geht über eine Ebene, jeder Fleck fruchtbares Land wird mit Reis bebaut. Rechts sieht man einen Vulkankegel, und links kommt der Pinatubo näher. Der Vulkan ist 1991 ausgebrochen, nachdem sich in der Nähe eine amerikanische Luftwaffenbasis befand (Clark Airbase bei Angeles City) war der Ausbruch gut vorhergesagt und beobachtet, daher gab es nur wenige Opfer zu beklagen. Die wirtschaftlichen Folgen waren trotzdem massiv, und die Regenfälle schwemmen jedesmal große Mengen an Lahar, einer Mischung aus Vulkanasche, Staub, Bims und Geröll, in die Ebene. Von Häusern sieht man nur mehr Mauerreste, Brücken wurden weggerissen. Wir fahren auf einer Sandstraße durch eine Mondlandschaft, am Straßenrand versuchen Menschen mit dem Verkauf von T-shirts Geld zu verdienen.  Wir fahren weiter durch Pangasinan, Richtung Dagupan. Mitten in der Provinz ein Dorf mit einer riesigen spanischen Kirche. Bei Dagupan erreichen wir den Golf von Lingayen und fahren weiter nach San Fabian, wo wir zur Hochzeit einer Freundin zu spät kommen. Dis Straße ist gesäumt von Fischteichen in denen Austern gezüchtet werden, in kleinen Unterständen werden die Austern ausgenommen und in Kübeln mit Wasser und Calamansi (einer Citrusfrucht) aufbewahrt. Wir übernachten in einem Resort an der Küste und fahren am nächsten Tag weiter Richtung Baguio.
|