Berichte über Reisen in fremde Länder

Philippinenreise 1994 - Leben auf den Philippinen
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Leben und Arbeiten auf den Philippinen

 

In der Nudelfabrik in Crusher Bigte, BulacanNudelfabrik

Nachdem ich auf den Philippinen bei Verwandten Urlaub gemacht habe habe ich die Möglichkeit gehabt, in den Philippinischen Alltag einzutauchen. Mein Schwager arbeit in einer kleinen Nudelfabrik, zwei Häuser von Zuhause entfernt. Nudeln herzustellen geht nur bei trockenem Wetter, schließlich muß der geschnittene Teig auch trocknen. Fabriziert werden hier übrigens Reisnudeln und Glasnudeln.

Die Dame links im Bild ist übrigens die Mutter der Ehefrau meines Schwagers.



Kleiderfabrik

Baumwollballen in der KleiderfabrikDie Gattin meines Schwagers arbeitete als Näherin inNäherei einer Fabrik etwa 30 Kilometer von Bigte entfernt, und sie konnte eine Exkusrion organisieren. In der Fabrik wurden unter anderem Kleider und T-Shirts für den Otto-Versand hergestellt. 500 Frauen sitzen an den Nähmaschinen, oder schneiden die Stoffe zu 50 Lagen gleichzeitig zu. Dazu gibt ein paar Männer, die dafür sorgen das der Generator läuft, und zwei chinesische Chefs (einer leitet die Produktion, der andere macht den Vertrieb). Fünf Tage in der Woche wird von 8 bis 18 Uhr gearbeitet, am Samstag nur halbtags. Die beiden Eigentümer haben damals über die Konkurrenz aus Vietnam geklagt, die um die Hälfte produziert, die Fabrik ist ein paar Jahre später in Konkurs gegangen.

Gasoline GirlsGasoline Girls


Das wir an der Tankstelle junge Frauen unseren Jeepney betankt haben war für mich sehr ungewöhnlich.

Auf den Philippinen Arbeit zu finden ist nicht einfach. In den Stellenanzeigen wird nach einem Universitätsabschluß, zehn Jahren Praxis, aber nicht älter als 25 gefragt. Viele Filipinos arbeiten daher im Ausland, als Hausangestellte und Kindermädchen in Singapur oder Hong Kong, als Matrosen oder als Mechaniker und Bauarbeiter in Saudiarabien.

 



Sari Sari StoreEine Möglichkeit am Land Geld zu verdienen ist einen Sari-Sari store (ein Gemischtwarenladen) zu kaufen. Oder als Tricycle-fahrer den Nahverkehr zu bedienen.

 

 

 

 

 



 
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