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Bali, eine Insel in Südostasien, gehört zu Indonesien. Die Insel hat bei einer Fläche von 5501 qkm eine Bevölkerung von etwa 3 Millionen Menschen. Die Hauptstadt Denpasar befindet sich im Süden der Insel. Eine Landzunge, auf der sich auch der internationale Flughafen befindet, stellt die Verbindung zur Halbinsel Bukit Badung dar. Die Touristenzentren befinden sich vor allem im Süden der Insel, in der Nähe des Flu, die günstigen Anlagen an der Legian und Kuta Beach (Westküste) sowie bei Sanur (östlich von Denpasar). Vier- und Fünfstern-Hotels findet man am Nusa Dua Beach bzw. bei Benoa, beide auf Bukit Badung. Das Klima ist das ganze Jahr über tropisch feucht-warm, die Regenzeit dauert von Dezember bis März und äußert sich in sintflutartigen Regenfällen, die aber nicht sehr lange andauern. Einwohner aus der EU benötigen für einen Kurzzeitaufenthalt kein Visum, es sind auch keine Impfungen notwendig (trotzdem empfiehlt sich Rücksprache mit einem Tropeninstitut zu halten). Wenn man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einhält (Kein Leitungswasser trinken, nur geschältes Obst essen, nur gegarte Speisen essen) kann einem gesundheitlich wenig passieren. Mit Englisch kann man sich fast überall verständigen. Bis zum zweiten Weltkrieg war Bali eine niederländische Kolonie, im zweiten Weltkrieg war Bali von den Japanern besetzt, nach deren Abzug wurde die Unabhängigkeit ausgerufen. Die Bevölkerung Balis ist (im Gegensatz zum restlichen Teil Indonesiens) zum Großteil hinduistisch.
Im Februar 2003 sind meine Frau und ich für zwei Wochen nach Bali gefahren. Nachdem ich vor der Reise noch eine Asiatische Metropole "mitnehmen" wollte sind wir mit der Malaysian Airlines geflogen und haben für zwei Nächte einen Stopover in Kuala Lumpur gemacht. Malaysian fliegt mit ihren Boing 747 von Frankfurt ab und landet nach etwa 10 Stunden Flug zeitig in der Früh in Sepang, dem internationalen Flughafen Kuala Lumpurs. Das Flugzeug war angenehm weit bestuhlt, und das Service hervorragend. Der Flughafen liegt etwa eine Autostunde von Kuala Lumpur entfernt, und ein Transfer-Service hat uns dorthin gebracht. Wir haben dann gleich begonnen die Stadt zu erkunden und sind zu Fuß Richtung Petronas Towers gewandert, nicht ohne die Einkaufszentren zu besichtigen. Nachdem das Hotel in einem sehr chinesischem Viertel lag gab es in den Shopping Malls alle Variationen von Ginseng: Von einfachen, aber natürlich nicht sehr wirkungsvollem amerikanischen Ginseng bis zu aufwendig in roten Schachteln verpackten, kleinen Männchen nicht unähnlichen Wurzeln, die in der Preislage jenseits der (umgerechnet) 100€ angesiedelt waren. Wir haben dann eine kleinere Wurzel erstanden, die gleich vor unseren Augen in feine Scheiben zerhackt wurde. Die Petronas Towers, das (damals) höchste Gebäude der Welt, konnten wir nur von außerhalb besichtigen, da die Eintrittskarten auf Tage voraus ausverkauft sind. Kuala Lumpur ist eine moderne Stadt, die allerdings den Eindruck macht, daß sie sehr schnell gewachsen ist, und noch niemand Zeit gefunden hat den Bauschutt wegzuräumen, der überall herumliegt. Es gibt in Kuala Lumpur nicht allzuviele Sehenswürdigkeiten, wir sind dann am nächsten Tag noch zum wirklich sehenswerten Bird Park gefahren, und nach noch einer weiteren Nacht Richtung Bali abgeflogen.
Alle Bilder hier sind mit einer Canon EOS 500 auf Kodak Ektachrome entstanden und wurden mit einem Nikon Coolscan Diascanner gescannt. Die Bilder sind in höherer Auflösung aufzurufen, indem man auf die Bilder klickt. Wir haben uns im Reisebüro für das Bali Tropic bei Nusa Dua entschieden, das im Prospekt nach einer hübschen Anlage mit Bungalows, mehreren Restaurants, dem üblichen Pool samt Poolbar und einem Spa mit Massage ausgesehen hat. Wir sind nicht enttäusch worden - das Vier Sterne Hotel glich einem tropischen Paradies, mit Palmen an jeder Ecke, einem Haustempel und einem angenehmen Pool, die Bungalows beinhalten auf zwei Ebenen acht Zimmer mit einem großzügigen Wohn-/Schlafraum, geschnitzter Türe, einer Minibar und Klimaanlage. Es war sehr angenehm, am Abend auf der Terasse des Bungalow zu sitzen, ein Glas Bier zu trinken und eine Zigarre aus Java zu rauchen, die es im nahegelegenen Supermarkt sehr günstig gab. Der Strand lädt nicht zum Baden ein, wir waren kein einziges Mal im Meer baden. Das Hotel veranstaltet regelmäßig Themenabende, mit Freilufttanzvorführungen auf der Bühne vor dem Hotel, die in unserem Fall leider Opfer eines Regengusses wurden. Wir sind im Februar, also in der Regenzeit gefahren, und bei einem Ausflug in einen wirchlich schlimmen Regenguß gekommen, die Straßen um Denpassar waren innerhalb von Minuten halbmeterhoch überflutet, und unser Minibus kam nur vorsichtig voran. Die Ausflüge sind im Hotel zu buchen. Wir hatten das Glück, die einzigen Gäste für die Tour zu sein und hatten daher den Minibus mit Fahrer und Reiseleiter für uns alleine. Nachdem ich gerade meine "Palmenzuchtphase" mußten wir bei jeder Palme mit Fruchtständen stehenbleiben und die Samen ernten (leider sind die wenigsten Palmen fürs europäische Klima geeignet und sind daher nach kurzer Zeit kaputt gegangen) .
Bali ist übersäht mit Tempeln. Jede Ortschaft hat einen, Hotels haben einen, und sogar in manchen größeren Häusern gibt es einen. Manche Tempel haben den Status eines "Reichstempels".  Pura Luhur Uluwati Wir haben gleich am Anfang einen Tempel auf der Halbinsel Bukit Badung besucht, den Pura Luhur Uluwatu. Der Tempel ist vom Hotel mit dem Taxi leicht zu erreichen und liegt an einer Steilküste am westlichen Ende der Halbinsel. Man bekommt ein gelbes Band, daß man sich um die Hüften schlingt, und dann kann man die Tempelanlage besichtigen. Der Tempel ist von einer Vielzahl an Affen bevölkert, die gerne Brillen oder andere Gegenstände stehlen, die man dann "zurückkaufen" kann. Der Luhur Uluatu ist der Göttin - einer Form von Shiva - geweiht, und besitzt reich verzierte Tore aus Korallenstein. 
 Pura Ulun Danu Ein weiterer sehr hübscher Tempel ist der Seetempel Pura Ulun Danu, der am westlichen Ufer des Bratan Sees (einem vulkanisch entstandenem See) liegt. Dort gibt es auch eine der ganz wenigen Moscheen auf Bali. Der Tempel liegt in einer sehenswerten Kusille und ist der Göttin des Meeres - Dewi Danu - geweiht. Im Pura Ulun Danu findet man einen buddhistische Stupa mit meditierenden Buddhafiguren, ein Hinweis auf die Übernahme buddhistischer Elemente durch die Hinduisten.
Am Bratan See gibt es übrigens auch ein sehr gutes Restaurant mit hübscher Aussicht.
 Der Haupttempel in Bali ist der Pura Besakih, der in Zentralbali am Fuße des Vulkans Gunung Agung gelegen.In diesem Tempel finden regelmäßig wichige Religiöse Feste statt. Der Tempel ist aus dunklem Lavagestein erbaut. Sehr viele Teile der Anlage dürfen von Nichtgläubigen nicht betreten werden, es fürt aber ein gut angelegter Weg durch die Anlage. Wir haben ein paar Räucherstäbchen mitgebracht und dort geopfert. Das Bild links zeigt den Hauptaufgang zum Tempel mit dem gespaltenem Tor (Candi Bentar). Die Legende besagt, das der Berg Mahameru, Sitz der hinduistischen Götter, nach Bali transportiert wurde und dabei auseinandergefallen ist. Dabei sind die Berge Gunung Agung und Gunung Batur entstanden. Das Tor symbolisiert diese beiden Berge. Der Vulkan Gunung Agung ist zuletzt 1963 ausgebrochen, dabei kamen mhr als zweieinhalbtausend Menschen ums Leben.  Man findet in Bali immer wieder festlich gekleidete Frauen, die Opfergaben am Kopf tragen. Es ist natürlich wichtig, die vielfältigen Geister und Dämonen gnädig zu stimmen, allerdings haben diese nur wenige Minuten Zeit, die Opfergaben zu verspeisen. All das macht in Bali den Eindruck touristischer Folklore, und wirkt wie eine Kulisse für den Fremdenverkehr. Wir hatten auf unseren Ausflügen aber Gelegenheit, eine Trauerfeier zu sehen, bei der sich Dorfbewohner versammelt hatten, um an einem improvisierten Altar und mit einem Gamelanorchester für einen Verstorbenen zu beten. Der Mann war vor wenigen Tagen bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen, als er noch einmal in sein Haus zurückwollte um seine Habseligkeiten zu retten. Ein letztes altes Bauwerk: die Gerichsthalle von Kerta Gosa, die Mitte des 18.Jhts. errichtet wurde. Im Inneren der Gerichtshalle, die eigentlich nur aus einem Steinsockel mit Dach darüber besteht, befinden sich interessante Malereien (Im Inneren des Daches) die die Sanktionen gegen Straffällige Bürger demonstrieren. Die Malereien, ürsprünglich auf Leinwand gemalt, sind 1960 im Zuge von Restaurierungsarbeiten auf Zementplatten übertragen worden. Gleich daneben, von Wasser umgeben und über eine Steinbrücke erreichbar befindet sich das Bale Kembang, mit Malereien im Wayang-Stil im Inneren. Anders als in der Gerichtshalle zeigen die Malereien Figuren aus dem Umfeld der Hinduistischen Götter. .
Bei unseren Streifzügen haben wir auch Betriebe besucht, die das tägliche Leben in Bali repräsentieren. Drachen z.B. aus dünnem Stoff und Holzleisten gefertigt sind nur hier zu bekommen. Das Besondere an diesen Drachen: Der Körper und der Kopf sind dreidimensional gestaltet, mit Zähnen im Maul (bitte auf das Bild klicken, um den Kerl in seiner ganzen Pracht sehen zu können!): Wir haben natürlich einen mitgenommen, aber zum Fliegen ist er fast zu schade. Holzbearbeitung ist ein wesentlicher Wirtschaftszweig in Indonesien, tropische Harthölzer wie Teak gibt es hier genug. Einerseits werden die Hölzer zu kunstvollen Schnitzereien verarbeitet, andererseits werden daraus Möbel hergestellt.  Wir haben uns in einer Möbelfabrik eine Teakholzgarnitur gekauft (problemlos mit Kreditkarte gezahlt), acht Sessel sowie ein großer Tisch. Der Transport nach Österreich hat genausoviel wie die Garnitur gekostet, am Ende war es mit den Zollformalitäten kaum günstiger als wenn wir es hier gekauft hätten, aber jetzt haben wir eine "Garnitur nach Maß". Nachdem unser Reiseführer uns jeden Touristenmarkt zeigen wollte, haben wir ihn davon überzeugt, daß wir einen "echten" Markt sehen wollen, also dort wo Fisch und Gemüse verkauft werden. Wir sind dann zum Markt in Denpasar gefahren, wo Kleinlaster das Gemüse anliefern und die Frauen(!) die Waren in Körben auf dem Kopf weitertransportieren. In Bali bekommt man übrigens sehr günstig hervorragende Zigarren, und und Räucherstäbchen, um abends Mücken und Gelsen abzuhalten.
Marinade: 2 getrocknete Chilies mit kochendem Wasser übergießen und eine halbe Stunde stehen lassen. Dann abseihen und mit 3 gehackten Schalotten, 2-3 gehackten Knoblauchzehen, 1 walnußgroßen Stück Ingwer und je 1 Teelöffel Koriander, Fenchel und Kreuzkümmel mit etwas Einweichwasser im Mixer pürieren. Dünne Fleischstreifen - egal, ob Huhn oder Lamm oder Schwein - auf Spieße schieben und in der Marinade mindestens eine Stunde ziehen lassen. Grillen. Erdnußsauce: Die Marinade verwenden,mit weiteren Chilies -je nach gewünschter Shärfe -4 Scharlotten,2 Knoblauchzehen, 6 Macadania oder Cashewnüsse, Ednußöl, 150 g Erdnüsse, 5EL Zitronensaft,1TL Zucker,Salz pürieren und köcheln, bis alles eine dicke Masse geworden ist. Warm oder kalt zu den gegrillten Fleischspießen reichen.
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